AUS DER REGION

SANGERHAUSEN
Die Berg- und Rosenstadt im Südharz.
DER SÜDHARZ MIT UMLAND
Vielfältige Natur und prägende Geschichte Deutschlands.
DAS EUROPA-ROSARIUM
Über 8.000 Rosenarten sind hier zuhause.
DIE HISTORISCHE ALTSTADT
Die Altstadt hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
SPENGLER MUSEUM
Geschichte Im Spengler-Museum erleben.
SPENGLER HAUS
Das alte Privatmuseum von Herrn Spengler.
DER RÖHRIGSCHACHT
Ein Ausflug in fast 300 Meter Tiefe.
BIKER TOUREN
Unser Haus präsentiert sich als Bikerdomizil.

Entdecken Sie Sangerhauen

Die Berg- und Rosenstadt liegt im Bereich des Südharzes, die hier den nördlichen Abschluss der Goldenen Aue bilden. Der Ort ist eine fränkische Gründung aus dem 6. Jahrhundert. Der Baubestand in der Altstadt ist in großen Teilen geschlossen aus dem 15.-18. Jahrhundert erhalten.

Der inzwischen unter Denkmalschutz stehende Altstadtkern mit Göpenstraße, Kornmarkt, dem Markt mit Renaissance-Rathaus und Patrizierhäusern zeigt nahezu unverändert die historische Stadtentwicklung.

Der Südharz und sein Umland

Es gibt wenige Gegenden in Deutschland, wo sich vielfältige Natur und Zeugnisse fesselnder Geschichte so reizvoll verbinden. So gibt es eine Reihe ehemaliger Pfalzen Aufschluss darüber, dass hier im 10. und 11. Jahrhundert das Kernland des ersten deutschen Reiches und von entscheidender Bedeutung für die Herausbildung der Macht der ersten deutschen Könige und Kaiser war. In diesem Zusammenhang historisch bedeutsame Städte wie Magdeburg, Quedlinburg, Goslar, Halberstadt, Wernigerode und die Pfalzen Memleben, Tilleda, Allstedt, Merseburg und das Kyffhäuserdenkmal sind von Sangerhausen aus über gut ausgebaute Straßen leicht erreichbar. In Sangerhausen selbst befindet sich mit dem Europa-Rosarium die größte Rosensammlung der Welt. Die Lutherstädte Eisleben und Wittenberg und die Wartburg laden zur Besichtigung der historischen Ausgangspunkte der Reformation ein. Vielfältige Landschaften, die Zeugnisse historischer Bedeutsamkeit und freundliche Menschen rechtfertigen eine Reise in diese Region. Sie sind herzlich willkommen.

Das Europa-Rosarium

Das Europa-Rosarium wurde 1903 gegründet. Es beherbergt heute über 8000 Rosensorten und -arten. Die Vielfalt der Königin der Blumen, vom Altertum bis zur Moderne, wird in einem 15 ha großen Rosenpark besonderer Art präsentiert. Eine einmalige Sammlung, von Fachleuten in 100 Jahren zusammengestellt, gewährt Wissenschaftlern, Züchtern und Rosenfreunden Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Rose. Die Chronik des Europa-Rosariums ist eng mit der Entwicklung der Rosen im 20. Jahrhundert verbunden.

Das Europa-Rosarium zeigt neben der einmaligen Sammlung von Garten- und Wildrosen in einer herrlichen Parkanlage eine große Anzahl seltener Bäume und Sträucher. Etwa 300 verschiedene Baum und Straucharten bilden eine vorzügliche Kulisse für die Rosen. Glanzpunkte des Duft- und Farbspieles ist die prachtvolle Blüte der Parkrosen, sowie der Kletterrosenpyramiden und -säulen im Juni, Juli und August. Bis in den Spätherbst blühen die modernen Beet und Strauchrosen.

Wechselnde Sonderausstellungen machen den Besuch im Rosarium immer wieder interessant und abwechslungsreich. Einheimische Künstler und Vereine, Fachveranstaltungen und Führungen sowie kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art, die den Rosengarten als einen ganz besonderen Anziehungspunkt wirken lassen. Jedes Jahr am letzten Wochenende im Juni findet das traditionelle Berg und Rosenfest statt. Im Zweijahresrhythmus wird zu diesem Anlass die Rosenkönigin gekrönt.

Die historische Altstadt

Ein Rundgang durch die historische Altstadt mit dem Alten Schloss, der Jacobikirche mit Hildebrandtorgel (Hildebrandt war Schüler des sächsischen Orgelbaumeisters Silbermann) und der Ulrichkirche, dem ältesten Bauwerk der Stadt an der „Straße der Romantik“ Sachsen-Anhalts. 

Die Stadtführung, eingeschlossen mit dem Besuch von verschiedenen Sehenswürdigkeiten dauert ca. 3 Stunden.

Das Spengler Museum

Rund 2000 Exponate illustrieren die heimische Geschichte der Bergbautradition und der Naturkunde. Das Spengler-Museum verdankt seine Existenz dem Forschungseifer des Sangerhäuser Tischlermeisters Gustav Adolf Spengler (1868-1961), der sich Zeit seines Lebens bemühte, historische Zeugnisse von Sangerhausen und seiner Umgebung zusammenzutragen und zu dokumentieren. Seine Sammlungen bilden den Grundstock für die Ausstellungen des 1952 eröffneten Museumsneubaus (Erster Museumsbau in der DDR). Besonderes Prunkstück ist natürlich das 1930 bis 1932 von Spengler und seiner Familie bei Edersleben ausgegrabene Skelett eines etwa 500 000 Jahre alten Steppenelefanten.

Das Spengler Haus

Mit Inflationsgeld tapeziert, wird eine Bibliothek zum Millionenzimmer. Am 1. September 2001 wurde das Wohnhaus des Sangerhäuser Heimatforschers Gustav Adolf Spengler in der Hospitalstraße 56 als Nebenstelle des Spengler-Museums eröffnet.

Der Röhrigschacht

Der Bergbau hat hier eine lange Geschichte. Da nördlich von Sangerhausen das Kupferschieferflöz zutage trat, konnten schon in früher Zeit Kupfer und andere Metalle abgebaut werden. Bereits um 1000 ist Bergbau bei Sangerhausen nachweisbar. Im 16. Jahrhundert gab es eine Vielzahl von Schmelzhüttenstandorten unweit von Sangerhausen. 1729 legte man den Kunstteich bei Wettelrode an (heute Naherholungsstätte mit Freibad und Terrassenrestaurant). 1836 erfolgte der Bau einer Kupferhütte bei Sangerhausen. Von 1951 bis 1990 verlagerte sich der Bergbau des Mansfelder Reviers in die Sangerhäuser Mulde.

Biker Touren und Bikerbetten

Unser Haus präsentiert sich als Biker-Domicil und stellt für Biker interessante Bikertouren in den Harz, das Kyffhäusergebirge und in das Saale-Unstruttal vor: Bikerflyer